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Michael Pohle, Jahrgang 1949

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Mein Leben

1949 – an einem strahlenden, verdammt lausig-kalten Tag im Februar – schlug ich in dieser Welt auf.

Obwohl noch ganz benommen, hatte ich eine klare Vorstellung, was ich werden wollte: Tänzer. Und in meiner freien Zeit wollte ich Philosoph und Abenteurer sein.

Jene Ideen trieben schlagartig Puls & Blutdruck meiner zauberhaften Mama ob meiner Zukunft in ungeahnte Höhen.

Sie begann sofort mit Frauenpower mich zu einem wirklich nützlichen Mitglied dieser Gesellschaft zu machen.
 
Am Anfang klappte es gut – Schule und Lehre absolvierte ich recht ordentlich. Doch jetzt fing aber der Ärgern an. Mein Daddy – Schauspieler – er merkte manchmal nicht, dass er schon zu Hause war und nicht mehr auf der Bühne stand – dachte er wäre jetzt alle Verpflichtungen los, denn jetzt könnte ich mich allein ernähren.

Pustekuchen!

Ganz genüsslich machte ich über den 2. Bildungsweg Abitur und studierte mit philosophischer Gelassenheit ein wenig Informatik, dazu ein bisschen Chemie – getreu meines Mottos: Alles global betrachten, Schwerpunkte setzen und Mut zur Lücke – und lag meinem Vater viele weitere Jahre fett auf der Tasche.

Wider Erwarten schaffte ich das Studium und bekam tatsächlich einen Job. Der war ungeheuer spannend und interessant – nach fünf Monaten suchte ich mir etwas Neues.

In der Zwischenzeit hatte ich auch meine Leidenschaft für’s Segeln entdeckt. Da man nur mit grossen Zielen gross wird, entschloss ich mich mit einem Segelboot die Welt zu umsegeln.

Der beste Platz für meinen Plan schien Hamburg. Also macht ich mich mit nix in der Tasche zur Stadt meiner Sehnsüchte auf – denn von hier aus wollt‘ ich die Welt erobern.

Ich suche mir eine Job, bestellte mir Segelbootrumpf und baute ihn mit mehr, manchmal weniger Hilfe in 2 Jahren aus.
 
Nach drei Jahren hatte ich kein Bock mehr auf Weltumsegelung und wurde Unternehmensberater bei einer großen internationalen Beratungsfirma. Die jagte mich durch ganz Europa. Muss einen recht guten Job gemacht haben, sonst hätten die mir nicht so viel Geld gegeben.

Ich sah als Unternehmensberater eine große Zukunft für mich, aber irgend wann meinte eine Führungskraft, dass ich für ein Management-Position zu sehr zum Widerspruch neige.

Dieser Einschätzung meiner Persönlichkeiten widersprach ich mit keiner Silbe.

Jetzt war aber hohe Zeit des Nachdenkens. Ich dachte kurz nach – dann machte mich selbständig.

Denn ich wusste: als Selbständiger musst du wenig arbeiten und verdienst viel.
 
Aber es kam noch besser! Ich lernte ein hübsche, junge, glückliche, nicht an dem Hungertuch nagende Frau kennen: Marina.

Für ein paar Monate war ich charmant, einfühlsam, interessierte mich für die die neueste Damen-Mode und Diäten aus der „Brigitte“ und schon waren wir verheiratet und ich nahm wieder mein normales Verhalten an. Klever, nicht wahr?
 
Heute bin ich immer noch mit meiner lovely Marina verheiratet – mit der ich nebenbei eine erfolgreiche Karriere als Turniertanzpaar hinlegte – und pflege meine Liebhaberei, meine einzige und nicht immer artige Website: Freuden-Michel’s Wundertüte – Ein wilder GedankenMix – amüsierend, inspirierend, motivierend

Dabei bemühe ich mich redlich komplexe Sachverhalte auf unterhaltende Weise zu vermitteln.

Mit dieser Art zu blocken kann ich sowohl meine Neigungen zur Besserwisserei und schauspielerischen Selbstdarstellung, als auch mein Interesse an Wissenschaft und Technik sowie Abenteuer und Menschenkunde wunderschön ausleben.

Meine Liebhaberei gefällt auch meiner bezaubernden Marina – denn so bin ich weg von der Straße und komme nicht auf dumme Gedanken…